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~Janine~


Kapitel 1:
"Gott... gu gehst mir auf die Nerven! Verschwinde! Geh nach Hause und schneide die wieder deine Arme auf, du dummes Kind!" ...dabei will sie doch nicht mehr, als dabei sein. Nur einmal will sie in der Gruppe stehen, sich geborgen fühlen. Aber wieder wird sie abgewiesen. Als sie davongeht, spürt sie, wie die Blicke ihrer Klassenkameradinnen sie löchern. Sie lauscht, und hört, wie sie über sie sprechen... "Diese dumme SSV-Nutte wollen wir hier nicht" ...es tut weh... sie hatte ihnen nie was böses gewollt, hatte sie nie beleidigt. Aber das Leben hat seine eigenen Wege... Kathrin, das war ihr Name... bis vor einigen Monaten waren sie die besten Freundinnen, waren sie Verbündete... im Kampf gegen den Durchschnitt... im Kampf gegen die Gruppenbildung, unter Führung von Jennifer... doch an jenem verhängnisvollen Tag... wurde alles anders...

Der 11. April. Ein regnerischer Tag... Sie kommt in die Schule... Ein Lehrer fängt sie ab. "Janine, kommst du bitte einmal" Da wusste sie schon, dass etwas nicht stimmt... "Setz dich bitte..." Sie setzt sich... "Ich... ich weiß nicht, wie ich's dir schonend beibringen soll..." sagte ihr Lehrer... "Was ist los?" fragte sie leise. "Es geht um... es geht um... Kathrin" Janine sieht den Lehrer an... und sieht gleich wieder weg... Stille... "Was ist mit ihr?" frage sie den Lehrer schüchtern. "Sie ist Gestern in der Turnhalle ..." Es klopft. Die Hausmeisterin kommt in den Raum. "Die Ärzte brauchen die Personalien der Suizidierten..." platzt es aus ihr heraus. Der Lehrer bleibt stumm. Janine fängt an zu zittern. Sie kauert sich zusammen. "Es ist Kathrin, nicht wahr!?" Der Lehrer versucht sie zu beruhigen. "Ich habe doch versucht... ich habe alles versucht, sie zu..." sagt Janine zitternt. "Du kannst nichts dafür." sagt der Lehrer. Janine sagt kein Wort. "Es...." Janine rennt aus dem Raum. Tränen sammeln sich in ihren Augen. Sie rennt in Richtung Sporthalle. "Janine, bleib bitte hier!" ruft der Lehrer ihr hinterher. Sie stürzt in die Turnhalle. Da liegt sie. Kathrin's Leiche... in einem riesigen Blutfleck. Aussen hat sie 6 Buchstaben mit ihrem Blut geschrieben: J A N I N E... Janine bricht in sich zusammen...

Auch Heute, 4 Monate nach diesem Ereignis, wenn sie einsam über den Schulhof wandert, kann sie keinen klaren Gedanken fassen. Von Links kommt Tom, wohl so ziemlich den kindischte Mitschüler ihrer Klasse. "Na... wieder alleine?" ...
"Lass mich..." "Keine Freunde? Mädchen vielleicht, weil du keine verdienst?"
Janine bleibt stehen. Sie sieht auf den Boden. Ihre Haare verdecken ihr Gesicht.

Dass sie wieder Tränen in den Augen hat, soll Niemand sehen... "Dann mach's mal gut..." sagt Tom, lächelt ihr in's Gesicht und geht davon. Janine bleibt noch einige Sekunden stehen. Sie durchwühlt ihre Hosentaschen. "Da" denkt sie. Ihre Klinge. Janine geht in's Schulgebäude. Plötzlich steht Tom vor ihr. "Hey..." sagt er leise. "Janine senkt wieder ihren Kopf. Tom versucht ihr Gesicht zu erhaschen. "Es... tut mir leid..." sagt er leise. "Sowas hat Niemand verdient..." ...Janineundert sich. "Meint er das ernst?" "Ich... muss jetzt los. Chemie-Unterricht." ...Janine sieht ihn an. Wieder hat sie Tränen in den Augen. Es sieht sie an. "Tut mir leid..." sagt er leise, wischt ihr eine Träne aus dem Gesicht und geht langsam davon. Janine packt ihre Klinge weg. Hat das eben wirklich stattgefunden? Oder... hat sie da nur was falsches reininterprätiert. Sie bleibt stehen, versinkt in Gedanken... Einige Minuten vergehen. *bang* Ein Schubser von hinten. "Geh mir aus dem Weg, du kleine Ratte." Es sind Jenny und ihre Gang. Janine geht an die Seite. Alle starrn sie an. Jenny geht an ihr vorbei, wirft ihr einen fiesen Blick zu. "Wo ist Janine?" fragt der Mathelehrer einige Minuten später. "Sie ist sicher wieder an sich am rumschneiden, die dumme SSV-Nutte" antwortet Jenny ungefragt. Der Lehrer schaut sie an. "Kommen wir nun zu euren Hausaufgaben. Hat sie Jemand nicht gemacht?" fragt er. Von Janine noch immer keine Spur...



Kapitel2:
Nachmittag. Janine sitzt an ihrem Rechner. Queen - We Will Rock You hört sie laut über Kopfhörer... normalerweise ist die garnicht ihre Musikrichtung... aber etwas Abwechselung tut ihr gut. Sie chattet mit Chris, einem Freund, den sie im Internet kennen gelernt hat. "Boa, gott. Mein Tag war so beschissen", sagt sie. Er antwortet. "Ja, meiner war auch nicht gerade der Beste." "Diese dumme Kuh Jenny lässt mir einfach keine Ruhe!" "Ich wurde zusammengeschlagen. Was ist mit Jenny?" "Sie ist einfach eine Tyrannin." "Hm... Ja, bei uns gibt es auch solche Leute. Weißt du, was mir Gestern passiert ist?" "Diese Jenny, sie ist einfach das Schlimmste, was ich kenne." ...kurz ist Stille "Warum antwortest du nicht?" fragt Janine. "Keine Ahnung" schreibt Chris. "Ich weiß nicht, was ich machen soll..." Plötzlich kriegt Janine eine Nachricht. "You were added to Tom's Contact List" Eine Nachricht "Hey, Janine" Janine zögert, schreibt schließlich zurück: "Hi" Nebenbei kommt eine Nachticht von Chris, aber sie antwortet nicht. "Er ist jetzt nicht wichtig", denkt sie. "Und wie geht's?" "Wie soll's mir gehen?" "Ich weiß nicht. du bist nicht zum Unterricht erschienen." "Und?" "Ich mache mir Sorgen..." "Du?" "Ja... ich mag dich eigentlich..." Sie antwortet nicht. "Weißt du, was ich meine?" schreibt er. "Nein." schreibt sie vorsichtig. "Ich will sagen. Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt." Janine lächelt kurz. Sie schickt die Nachricht an Chris. Er antwortet. "Das freut mich. Wer ist er?" Tom schreibt ihr. "Hast du gehört?" "Ja." "Und was sagst du?" "Ich.... spüre diese Gefühle... schon so lange." "Du liebst mich?" "Ja." "Wollen wir uns mal treffen?" "Ja." Chris geht Offline. "Wann?" fragt Tom. "Ich weiß nicht." "Jetzt?" "Jetzt?" "Ja." "Okay..." "An der Schule?" "Ja."
Sie gehen Offline...

Der nächste Morgen. Janine kommt stolz in die Schule. Sie hatte einen schönen Tag mit Tom verbracht. Jenny kommt um die Ecke. "Naa?" "Was willst du?" "Hast Spaß gehabt?" "Was meinst du?" "Mit Tom." "Was geht dich das an?" "Es ist meine Wette." "Wette...?" "Er sollte dich Gestern in's Bett kriegen." "...was?" "Wie? Ihr seid nicht in der Kiste gelandet?" "Nein." "Oh man. Dass selbst er ein gewisses Niveau hat, hätte ich nicht gedacht." Janine starrt Jenny an. "Was ist noch?" fragt die. Janine dreht sich um. "Wo ist er?" fragt sie. Tom kommt in den Flur. "Hi, Tom." sagt Jenny. "Na, Schatzü." Er küsst Jennifer. "Weißt du jetzt, was ich meine?" Janine sieht Tom an. Er lacht. "Ich hab dich verarscht, dummes Mädchen." "Aber du hast die Wette verloren." wirft Jenny ein. "Stimmt. Die vielen Schnitte auf ihrem Körper haben mir die Lust verdorben." Alle lachen, ausser Janine. "Nicht traurig sein, kleines Selbstmord-Mädchen." Stille. "Übertreib's nicht." sagt Janine leise. Jenny: "Ha. Was soll passieren?" Janine dreht sich um. Mit gesenktem Kopf geht sie langsam davon. "Hey, SSV-Nutte. Bild dir mal nichts ein, klar? Mit mir kannst du so nicht umgehen." Janine geht davon. "Dreckstück" hört sie noch, als die Tür hinter ihr zuschlägt...

Kapitel3:
"Christina... wo gehst du hin?" Nach Hause, was denn sonst? Mein Freund kommt gleich! "Du Glückliche." "Ach, komm schon, Steffi. Wirst sehen, das kommt bei dir auch noch." Die beiden gehen durch die Stadt. Links geht ein Junge vorbei. "Whoa, geiler Arsch." flüstert er seinem Freund zu. Christina lächelt. "Zieh dir Bauchfrei an." sagt sie zu Steffi. "Meinst du echt?" "Ja, auf sowas stehen die. Am Besten auch noch Minirock." "...und das hilft?" "Färb dir die Haare Schwarz" "Das kommt mir selsam bekannt vor." "Hehe... Marilyn Manson - Tainted Love." "Richtig, das Mädchen in dem Video..." "Ja... wirst sehen. Das funktioniert." "Hm... ich versuche es." "Okay. Bis Morgen." Ihre Wege trennen sich. Christina geht zur Haustür. Das Treppenhaus hinauf. Sie öffnet die Wohnungstür. Musik läuft im Hintergrund. Punk-Rock... "Janine!" schreit Christina. Die Musik wird ausgeschaltet. "Was ist?" "Mein Freund kommt gleich! Verschwinde!" Janine kommt in den Raum. "Ich werde in meinem Zimmer bleiben." "Nein. Wenn mein Freund dich sieht, rennt er noch davon!" "...wann kommt Mutter nach Hause?" "Für dich heißt sie immernoch Fräulein Selke. Sie ist nicht deine Mutter." Janine senkt ihren Kopf. "Hey, nicht traurig sein, hässliches Entlein. Mit 18 kannst du ausziehen. Sind nur noch 4 Jahre." "3 Jahre und ein Halbes." sagt Janine. "Hah... wenn du bis dahin überlebst." Stille. "Hey... tut mir leid. Das war übertrieben." Stille. "Könntest du jetzt bitte gehen?" Janine zieht sich ihre Jacke an. Christina drückt ihr 5 Eure in die Hand. "Für dein Mittagessen." sagt sie und schubst Janine sachte vor die Tür. Klick. Die Tür fällt zu...

"Wow! Der Typ kann das!" sagt ein Mädchen zu ihrem Freund. "Hehe... mich hast du ja noch nie auf dem Skateboard gesehen." "Na, dafür kenne ich deine anderen Talente." Kuss. Sie gehen davon. Auf einer Bank sitzt Janine. Sie beobachtet die Skater auf der Halfpipe. "Wieso gerate ich immer nur an Idioten?" Ein Skater stürzt beim Kickflip. Janine lächelt kurz. "Wie gerne hätte ich einen von denen als Freund..." sagt sie leise. Sie steht auf, geht ein Paar Schritte. Dann dreht sie sich noch einmal kurz um, sieht zu dem Jungen. Auch er sieht sie an. Janine sieht weg. Sie geht langsam davon.

Kapitel 4:
Als sie zu Hause ankommt, klingelt sie. Stille. Niemand macht auf. Sie klingelt nochmal. Stille.Ob sie mit ihrem Freund noch da ist? Sie setzt sich auf die Stufe. Sie zuckt zusammen. Etwas hat ihre Nase berührt... ein Wassertropfen. Der Nächste folgt sogleich. Es hat angefangen, zu regnen. Janine bleibt sitzen. Wie gern wäre ich Jemand anders. denkt sie und legt ihren Kopf in den Nacken. Ein Engel wäre ich gerne. Sie fühlt ihre Hosentasche. Die Klinge hab ich mit." denkt sie. Stille. Sie steht auf. Langsam geht sie Richtung Schule. Zu dieser Zeit ist in der Turnhalle sich wieder ein Fußballspiel... Sie geht über die Straße. Ich werde mich einfach auf die Zuschauerränge setzen und warten, bis die Halle leer ist. Der Regen wird immer stärker. Sie geht ein Bisschen schneller. Genau die Richtige Stimmung. denkt sie. Sie betritt die Halle. Ein Basketball-Spiel. Sie setzt sich in eine leere Reihe, sieht dem Spiel zu. Erst das Zweite Viertel denkt sie leise. Wie lange muss ich mir das denn noch ansehen? flüstert sie leise. Sie geht den Plan noch einmal durch. Plötzlich setzt sich Jemand neben sie. Na? sagt er. Janine zuckt zusammen. Sie hatte den Jungen garnicht bemerkt. Sie dreht ihren Kopf in seine Richtung, sieht aber schnell wieder weg. Es ist Michael, ein Junge aus ihrer Klasse. "Was machst du denn so alleine hier? fragt er. "Ich..." Sie verstummt? Was ist denn los, Kleine? fragt er leise. Stille. "Ich... bin hier.... Ja... warum? Ich wollte das Spiel sehen. Wenn ich richtig informiert bin, magst du garkein Basketball? ...Ja... woher weißt du das? Och... Zufall. Sie bleibt ruhig. Also... wieso bist du hier? Stille. "Hihi... um die Jungen zu beobachten, nicht wahr? .......nein. Okay... es geht mich ja auch nichts an." Stille. "Naja... ich muss wieder zu meinen Freunden. Wir sehen uns Morgen. Ja... sagt sie leise. Sie sieht auf den Boden. Michael geht wieder. Das... bedeutet garnichts. denkt sie sich. Den Fehler mache ich nicht noch einmal. Ich... will es nicht mehr.

Das Spiel ist vorbei. Alle gehen aus der Halle. Janine bleibt ruhig sitzen. Ein letztes Mal fühlt sie in ihrer Tasche. Sie ist noch da... Tränen sammeln sich in ihren Augen. Ich ziehe es jetzt durch! denkt sie sich. Die Halle ist leer. Sie geht auf die Toilette.

10 Minuten später. Sie betritt wieder die Halle. Plötzlich überkommen sie die Erinnerungen. Der Blutfleck. Ihr Name, geschrieben aus Blut... und Kathrin lag mitten drin. Sie geht zu der Stelle, wo sie gefunden wurde. Hier wird es enden. sagt sie leise. Sie nimmt die Klinge aus der Tasche und setzt sich auf den Hallenboden. Jetzt ist die Zeit gekommen... Sie zieht ihre Jacke aus, krämpelt den Ärmel hoch. "Heute wird es Enden. Sie nimmt die Klinge in die Hand.

Kapitel 5:
Sie setzt an. Ein kleiner Schnitt. Janine schreckt zurück. "Was war das?" denkt sie. Sie zittert. "War das... Schmerz?" Mit der Zeit war der Schmerz der Schnitte unwichtig geworden... aber jetzt? "Wieso... hat es weh getan?" Sie lässt die Klinge fallen. Wieder hat sie Tränen in den Augen. Sie steht auf, schnappt sich ihre Jacke und rennt raus. Sie rennt durch den Regen, ohne zu wissen, wo eigentlich ihr Ziel war. Die Jacke hatte sie nicht angezogen. Sie rennt. Irgentwann stoppt sie. Sie fällt auf die Knie. Ihre Hände schlagen auf dem Boden auf. "Verdammt" denkt sie. Sie steht nicht auf. Sie bleibt einfach erstarrt. Die Schminke verläuft im Meer ihrer Tränen. "Warum kann ich nicht aufstehen?" denkt sie sich. Wahrscheinlich, wiel sie hoffte, Jemand würde sie finden. Jemand würde sie aufnehmen... Doch Niemand kam.
Irgendwann schafft sie es doch, aufzustehen. "Was ich brauche... was ich bräuchte... wäre Jemand, der mich auffängt, wenn ich falle. Dann müsste ich nicht warten, bis mich Jemand findet." Sie setzt sich an eine Wand. Ein Lächeln fährt ihr über's Gesicht. Sie sieht in den Himmel. Es war schon dunkel... "So Jemanden werde ich mich holen." denkt sie. Dann steht sie auf. Sie zieht sich ihre Jacke an, geht dann langsam nach Hause.

Der nächste Morgen. Janine steht auf. "Heute habe ich viel vor." sagt sie sich voller Begeisterung. Sie macht Musik an. "Den Leuten fällt es auf, wir reden ständig über Scheiße" ...die CD ihrer Schwester lag noch im CD-Player. Doch das war ihr egal. Selbst zu diesem Lied ging sie Heute Morgen ab. Sie schaut aus dem Fenster. Die Sonne scheint. "Ein schöner Tag!" denkt sie sich. Dann zieht sie sich um. Sie isst was, Zähne putzen, dann schnappt sie sich ihren Rucksack. "Auf in's Abenteuer" denkt sie sich und geht vor die Tür.

Sie betritt den Schulhof. "Wo ist er?" denkt sie sich. Sie hat sich alles zurecht gelegt. Sie geht Richtung Aula. "Da!" Er steht wieder bei seinen Freunden. Janine wartet kurz. "Jetzt aufzugeben ist keine Alternative" denkt sie sich selbst. Sie geht auf ihn zu, bleibt hinter ihm stehen. "Hey." Er dreht sich um. "Hi, Janine." "Kommst du mal bitte?" Sie lächelt ihn an. Er zögert. "Okay." Erlächelt zurück. Die Beiden gehen ein Paar Meter. "Weißt du eigentlich..." sagt er. "Was denn?" fragt sie ihn. "Ich mag dich wirklich." Sie bleibt stehen, senkt ihren Kopf. "Warum weinst du?" fragt er. "Ich weine nicht, ich lächle." Er sieht sie erstaunt an. "Tatsächlich." "Hab ich doch gesagt." "Normalerweise versteckst du dein Gesicht immer dann, wenn du weinst." "Woher... weißt du das?" "...ich... interessiere mich halt für dich..." er sieht schüchtern weg. Sie lächelt. Im Hintergrund tauchen Christina und ihre Gang auf...


Kapitel 6/Abgang:
"Mein Sternenstaub meint es Heute wohl gut mit mir" sagt sie leise. "Was hast du gesagt?" fragt er. "Ach... nichts." "Bushido ist schon cool." Sie wird rot. "Du hast es doch gehört." "Ja... Sternenstaub ist alles das, was man sich nicht erklären kann, nicht wahr?" "So sagt es Bushido..." "Ja." "Ich hoffe, es ist wahr." Sie lächelt. "Wird schon." sagt er leise. "Ich habe mein Sportzeug in der Halle vergessen." "Werden wir uns nachher noch sehen?" fragt er sie leise. "Das... werden wir." Sie wird wieder rot. "Bis nachher." "Bis nachher..." Sie geht in Richtung Turnhalle. "Janine!" Jemand ruft sie. Sie dreht sich um. "Wohin so eilig?" Es ist Jennifer. "Oh nein." denkt sich Janine. "Warte doch mal." Janine dreht sich um. Sie geht ein Bisschen schneller. "Du kannst mir eh nicht entkommen." Janine fängt an zu rennen. Durch die Tür, ab in die Umkleide. Jennifer hinterher. Janine will die Tür zuschlagen, aber Jennifer ist schon drin. Sie hält die Tür auf. "Langsam reicht es, du SSV-Nutte." sagt sie. Im Hintergrund kommt ihre Gang. Sie betrten die Umkleide. "Was willst du?" frage Janine leise. "Dein Blut." Janine sieht sie an. "Ich will dein Blut." wiederholt Jennifer. "Genauso, wie ich mir damals das Blut deiner Freundin geholt habe." Stille. "Du hast... du hast sie?" "Sie wollte es doch so. Schließlich hat sie sich selbst dazu getrieben." "Du bist krank!" "Nein, du bist krank. Du schneidest dir in dein Fleisch. Das ist krank!" "DU hast sie umgebracht!" "Na und? Keine Beweise... und du wirst es auch nicht mehr ausplaudern können." Jennifer geht einen Schritt zurück. 2 Mädchen gehen auf Janine zu. Sie packen sie an den Armen. Sie zerren sie aus der Umkleide, in die Halle. Janine wehrt sich. Sie schreit um Hilfe. "Niemand wird dich hören, kleine Nutte." sagt Jennifer. Sie wird in die Halle gezogen, auf den Boden gedrückt. Jennifer zieht ein Messer aus ihrer Tasche. "Das ist dein Ende." sagt sie leise. Janine wehrt sich nicht mehr. Sie sieht an die Hallendecke, völlig emotionslos. "Wir werden uns endlich wiedersehen." murmelt sie leise. Jennifer beugt sich vor. Janine schließt ihre Augen. "Endlich..." flüstert sie noch ein letztes mal.
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